Wasserqualität

Das am besten kontrollierte Lebensmittel

Unser Trinkwasser ist zu 99% Grundwasser, das in den Fassungen in Gimmiz (Walperswil) und Worben gefasst wird. Knapp 1% stammt aus den Quellen der Gemeinde Dotzigen. Um die hohe Güte unseres Trinkwassers garantieren zu können, führen wir im gesamten Netz jährlich weit über hundert Trinkwasseranalysen durch. Diese Analysen bestätigen die einwandfreie Qualität unseres Trinkwassers. Es ist farb- und geruchlos, klar, naturbelassen, gesund und schmeckt angenehm.

Einwandfreie Trinkwasserqualität, aber dringender Handlungsbedarf

Aufgrund der schweizweiten Nachweise und der toxikologischen Neubeurteilung des in der Landwirtschaft breit eingesetzten Fungizids Chlorothalonil führt die SWG mindestens monatlich entsprechende Trinkwasseranalysen durch. Alle Analysen belegen: Im Verteilnetz der SWG ist die einwandfreie Trinkwasserqualität jederzeit gewährleistet. Das Trinkwasser der SWG erfüllt alle lebensmittelrechtlichen Vorgaben und kann bedenkenlos konsumiert werden.

Aus gesundheitlicher Sicht besteht also kein Grund zur Sorge. Nichtsdestotrotz besteht dringender Handlungsbedarf, denn Chlorothalonil wird weiterhin verkauft und eingesetzt, obgleich in der Schweiz mehr als ein Dutzend Trinkwasserfassungen wegen diesem Stoff geschlossen werden mussten. Betroffen von dieser Belastung ist ebenfalls die Grundwasserfassung der SWG in Worben, welche bisher als wichtiges zweites Standbein und Notfallbrunnen diente. Solange die (glücklicherweise landwirtschaftlich weniger beeinflussten) Grundwasserfassungen am Hagneckkanal in Gimmiz (Walperswil) funktionieren, ist die Trinkwasserversorgung im Verbandsgebiet der SWG weiterhin bestens gewährleistet. Sollten diese Fassungen aber ausfallen, besteht aktuell kein zweites Standbein mehr.

Die SWG fordert deshalb bereits seit Januar, dass der Einsatz von Chlorothalonil in der Landwirtschaft umgehend verboten und das Zulassungsverfahren für Pestizid-Wirkstoffe verschärft wird. Zum Schutz des Grund- und Trinkwassers befürwortet die SWG eine produzierende Schweizer Landwirtschaft, welche Unkräuter und Schädlinge mechanisch sowie mit den Methoden und Mitteln des biologischen Landbaus bekämpft; d.h. ohne chemisch-synthetische Pestizide.

Kennzahlen

0 %
Anteil der einwandfreien
Wasseranalysen

Zielwert: >98 %
Vorjahreswert: 100 %
0 %
Deckung des Wasserbedarfs beim
Ausfall der wichtigsten Fassung

Zielwert: >100 %
Vorjahreswert: 120 %
0 %
Anteil der positiven
Kundenfeedbacks im letzten Jahr

Zielwert: >90 %
Vorjahreswert: 100 %
0
Anzahl Beschwerden und
Einsprachen im letzten Jahr

Zielwert: <5
Vorjahreswert: 0
0 %
Erneuerungsquote im
öffentlichen Leitungsnetz

Zielwert: >1.0 %
Vorjahreswert: 1.80 %
0 l/min*km
Leckverluste
in Litern pro Min. und Km

Zielwert: ≤3.0
Vorjahreswert: 3.7
0 Std
Dauer quartierweiter Abstellungen
im letzten Jahr

Zielwert: <8 Std
Vorjahreswert: 4 Std
0 Fr./m3
Durchschnittlicher Wasserpreis

Zielwert: <3.00
Vorjahreswert: 2.79
0 %
Selbstfinanzierungsgrad

Zielwert: >100 %
Vorjahreswert: 211 %
0 Fr./E
Wert der Versorgungsinfrastruktur
pro Einwohner

Zielwert: <9'000.-
Vorjahreswert: 8'650.-
0 m3/m
Verkaufte Wassermenge pro
Leitungsmeter und Jahr

Zielwert: >8.50
Vorjahreswert: 9.27

Ergänzt werden unsere Laboranalysen durch die kantonale Lebensmittelkontrolle sowie unser Online-Überwachungssystem, welches die Qualitätsparameter des Trinkwassers (Trübung, elektrische Leitfähigkeit, pH-Wert, Sauerstoffgehalt, etc.) permanent misst und bei Abweichungen automatisch Alarm auslöst.

Nebst der bakteriologischen Reinheit interessieren besonders die Wasserhärte und die Wasserinhaltsstoffe. Unter der Härte eines Wassers versteht man seinen Gehalt an Erdalkali-Ionen, vornehmlich Calcium und Magnesium. Hartes Wasser ist reich an Calcium- und Magnesiumsalzen.

Die Härte wird in Grad französischer Härte (°fH) angegeben und ist bei der Dosierung von Waschmittel zu berücksichtigen. Die Gesamthärte des Trinkwassers in unserem Verbandsgebiet beträgt 17 bis 30 französische Härtegrade. Das Wasser gilt somit als „mittelhart“ bis „hart“.

Analysen pro Gemeinde

Täuffelen-Gerolfingen