Qualitätsüberwachung des Grundwassers

Gutes Trinkwasser hat seinen guten Grund: Grundwasser!
Wo die Natur selbst für beste Reinheit sorgt, wenn wir das zulassen…

Wo der Boden- und Gewässerschutz funktionieren, braucht es keine aufwändige Trinkwasseraufbereitung. Wenn wir die Natur arbeiten lassen, sorgt sie selbst für eine höchst wirksame Filtration des Grundwassers und Elimination allfälliger Schadstoffe.

Viele chemisch-synthetische Stoffe (bspw. gewisse Pestizide) überfordern jedoch die Natur, da sie sich kaum abbauen lassen und enorm persistent sind. Dementsprechend können sie das Grundwasser über Jahrzehnte belasten (z.B. Atrazin und Chloridazon).

Fassung Worben

Die Grundwasserfassung in Worben wird seit 1908 betrieben, 1949/50 wurde sie ausgebaut. Ein Horizontalfilterbrunnen mit neun bis 30 Meter langen Filtersträngen holt hier das Wasser aus dem Boden.

Aktuell wird im Worbener Brunnen der Einbau einer Umkehrosmose-Filteranlage geprüft.

Die Schutzzone für die Grundwasserfassung in Worben erstreckt sich über rund eineinhalb Millionen Quadratmeter; wovon über 200’000 m2 (rings um den Grundwasserbrunnen) extensiv und ökologisch (d.h. ohne Pestizide und Dünger) bewirtschaftet werden.

Fassungen Gimmiz

1967 gründeten die SWG und die Städte Biel und Lyss gemeinsam die Wasserverbund Seeland AG (WVS AG). Die Geschäftsführung der WVS AG obliegt der SWG. Dazu gehört der Betrieb des 30 Meter hohen, weit herum sichtbaren Wasserturms in Gimmiz (Walperswil) mit fünf Grundwasserfassungen in der Nähe des Hagneck-Kanals.

Dank einem umfangreichen Ressourcenschutzprojekt, bei welchem Bauern, Wasserversorger, Bund und Kanton eng zusammenarbeiten, wird versucht, das Fassungsgebiet bestmöglich vor schädlichen Einflüssen abzuschirmen.

Weitere Angaben finden Sie unter: www.wvsag.ch

Grundwasseranalysen